Räumeund ihre Geschichte

Hereinspaziert und herzlich willkommen in den geschichtsträchtigen Gewölben des Sophienkellers im Taschenbergpalais.

Die Namensgebung steht im engen Zusammenhang mit der ehemaligen Sophienkirche, dem größten und ältesten Kirchenbau Dresdens, die hier seinen Platz hatte. Der im neugotischen Stil eingerichtete Eingangsbereich wurde dieser Kirche nachempfunden.


Sophienkeller Grundriss Klostercafe

Klosterbäckereifür bis zu 27 Personen

Ein herrlicher Duft strömt aus der offenen Backstube und zeigt, dass Dresden schon immer ein Paradies für Kuchen-Liebhaber war. Die Klosterbäckerei im typisch gotischen Baustil lädt bis zu 27 Gäste zu Kaffee und Kuchen ein.
 


Grundriss Sophienkeller mit Lustlager

Zeithainer Lustlager für bis zu 160 Personen

Als Hauptraum bietet das “Zeithainer Lustlager” nicht nur Platz für unseren wöchentlich gastierenden sächsischen Bergsteigerchor.

Es ist ein Monument an ein großes militärisches Schauspiel August des Starken, bei dem der Kurfürst nach Abschluss seiner Heeresreform im Jahre 1730 u. a. dem preußischen König in Zeithain bei Riesa seine sächsische Armee präsentierte.

Dafür wurde auch ein riesiger Stollen gebacken, den Sie bei uns zur Weihnachtszeit in etwas kleinerer Form verkosten können. Im Preußischen Pavillon, der Badischen Galerie oder auch am sich drehenden Karussell können Spanferkel vom Spieß und Deftiges aus der Feldküche genossen werden.

Bis zu 160 Personen finden hier für ein zünftiges Gelage Platz.


Tonnengewölbe im Sophienkeller

Zunftgewölbe für bis zu 130 Personen

In den vollständig erhaltenen Tonnengewölben des Großen und Kleinen Zunftgewölbes sind verschiedene Zünfte des 18. Jahrhunderts dargestellt.

Für die richtige Stimmung sorgt ein buntes Künstlervolk aus Musikanten, Wahrsagern und Zauberern. Dort, wo sich schon zu augustinischen Zeiten die Tafeln unter der Last appetitlicher Speisen bogen, erweisen der Kurfürst und seine Gräfin Cosel auch noch heute Ihre Audienz.

Ob Geburtstag, Familienfeier oder Geschäftsessen – Das kleine Zunftgewölbe mit ca. 46 Plätzen und das große Zunftgewölbe mit ca. 80 Plätzen, bieten für jeden Anlass das passende Ambiente.


Grundriss des Sophienkellers

Einsiedelsches Haus für bis zu 68 Personen

Beim Wiederaufbau des völlig zerstörten Taschenbergpalais zwischen 1992 und 1996 stieß man bei archäologischen Grabungen auf die Grundmauern der "Einsiedelschen Häuser".

Die Einsiedler waren ein altes sächsisches Grafengeschlecht. Originale Bestandteile der Mauern sind bis heute erhalten und bilden den historischen Rahmen für ein kulinarisches Erlebnis. Bis zu 68 Gäste können hier bewirtet werden.


Museum für bis zu 20 Personen

Bevor auch dieser Raum 2003 dem verheerenden Hochwasser zum Opfer fiel, konnten hier alte Ausgrabungsexponate besichtigt werden. Heute können hier maximal 20 Gäste speisen.


Freiherrentafel für bis zu 24 Personen

An der Freiherrentafel können bis zu 24 Personen unser verführerisches Fondue oder deftig sächsische Speisen genießen.


Alchimistenkeller im Sophienkeller

Alchimistenkeller für bis zu 13 Personen

Wenn Sie sich plötzlich von Fläschchen, Tinkturen und kuriosen Apparaturen umgeben sehen, sind Sie vermutlich im Alchimistenkeller gelandet.

In etwa so muss das geheimnisvolle Labor ausgesehen haben, in dem der Apothekerlehrling und spätere Porzellanerfinder Johann Friedrich Böttger seine Experimente durchführte.

Johann Friedrich Böttger – Genie oder Quacksalber?

Im Jahre 1707 ist der Apothekerlehrling Johann Friedrich Böttger maßgeblich daran beteiligt, als es gelingt, das erste europäische Hartporzellan zu brennen. Er legte somit den Grundstein für die Porzellan-Tradition in Meißen, die sich seit nunmehr einem Viertel Jahrtausend bewährt.

Vor über 325 Jahren, am 4. Februar 1682, wird Johann Friedrich Böttger in Schleiz geboren. Zum Porzellan kommt Böttger durch einen Zufall, denn eigentlich fasziniert ihn die Alchemie. Er beschäftigt sich mit der Lehre vom “Stein der Weisen”, mit dessen Hilfe sich unedle Materialien in Gold verwandeln lassen sollten. So nutzt Böttger seine Lehrjahre bei einem Berliner Apotheker nicht nur zum Pillendrehen und Salbenmischen, sondern auch für seine alchemistischen Experimente.

Dabei lernt er den geheimnisumwobenen griechischen Mönch Lascaris kennen, der ihm die Rezeptur für den Stein der Weisen verraten haben soll.

Die Nachricht, Böttger sei der Goldherstellung mächtig, kommt auch dem finanziell angeschlagenen preußischen König Friedrich I. zu Ohren. Er befiehlt den angeblichen Goldmacher zu sich. Als Böttger nicht freiwillig erscheint, setzte er ein Kopfgeld von 1000 Talern für dessen Ergreifung aus. Seine anschließende Flucht ins sächsische Wittenberg führt Böttger jedoch vom Regen in die Traufe, denn auch der sächsische Kurfürst August der Starke hat chronische Geldsorgen.

Am 29. November 1701 lässt er seinen Goldjungen unter starker Bewachung nach Dresden bringen. Der gerade 19-jährige Apothekerlehrling ist hier zwar in Sicherheit vor den preußischen Häschern, aber zugleich in einer ausweglosen Situation. Denn August der Starke will Gold sehen. Da Böttger dies nicht kann, hält er seinen Herren mit Versprechungen hin. August der Starke stellt ihm zwei Aufseher an die Seite: den Bergbaubeamten Gottfried Pabst von Ohain und den bedeutendsten Gelehrten Kursachsens, Ehrenfried Walther von Tzschirnhaus.

Der begnadete Philosoph und Mathematiker von Tzschirnhaus ist seit vielen Jahren einem anderen großen Geheimnis auf der Spur: der Porzellanherstellung. Diese Kunst beherrscht man zu dieser Zeit nur im fernen Osten. Sollte es Böttger und Tschirnhaus tatsächlich gelingen, das begehrte Porzellan zu fertigen, wäre August der Starke vielleicht von seiner Goldgier abgelenkt.

Tatsächlich sind sie Ende 1707 erfolgreich. Kurz darauf stirbt Tzschirnhaus. Der Kurfürst ist zwar begeistert und gründet 1710 auf der Albrechtsburg die Porzellan-Manufaktur zu Meißen. Für Böttger bedeutet das jedoch keineswegs die Freiheit. Erst sieben Jahre später, nach fast 13-jährigem Arrest, kommt er frei. Er darf jedoch weder das Land verlassen noch das Geheimnis des Porzellans preisgeben. 1719 stirbt Johann Friedrich Böttger im Alter von nur 37 Jahren.

Das Separée im Alchimistenkeller mit seinem runden Tisch und der großen gusseisernen Pfanne erfreut sich nun bei Familienfeiern und geselligen Runden großer Beliebtheit. Ab 10 Personen können Sie hier den Alchimistenschmaus genießen und sogar Ihr Bier bequem am Platz zapfen.


Erleben Sie ein Stück Geschichte im Gewölberestaurant Sophienkeller 

In welchen Gemächern dürfen wir für Sie auftafeln? Der Sophienkeller bietet Platz für jeden Anlass. Mit etwas Glück lernen Sie die ein oder andere Persönlichkeit vom Hofe August des Starken kennen. Reservieren Sie jetzt Ihren Wunschtermin - Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Übrigens können wir unseren rauchenden Gästen das separate Rauchercafé "Apotheke" zu ebener Erde empfehlen. Hier können Sie nicht nur stilvoll dem Tabak frönen, sondern auch Kuchen, Kaffeespezialitäten und edle Tropfen genießen.