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Geschichte

Die Geschichte des Sophienkellers nahe dem Taschenbergpalais

Foto © Maximilian Baumgart
Der Cholerabrunnen
Foto © Maximilian Baumgart

Das Taschenbergpalais befindet sich, wie sein Name schon sagt, auf dem Taschenberg im Zentrum der Dresdner Altstadt.

Es entstand ab 1706 unter der Leitung des späteren Zwingerbaumeisters M. D. Pöppelmann. Ursprünglich war das Palais nur als Mittelbau unter August dem Starken für dessen erste Mätresse, die Reichsgräfin Cosel erbaut worden.

Wegen seiner orientalischen Einrichtung nannte man es auch „Türkisches Haus“. Die beiden Seitenflügel wurden erst ab 1756 angebaut.

Nach der Verbannung der Gräfin Cosel diente es bis 1918 als Wohnpalais für die königliche Familie bzw. die Thronfolger.

Beim Wiederaufbau des völlig zerstörten Taschenbergpalais zwischen 1992 – 1996 stieß man bei archäologischen Grabungen auf die Grundmauern der sogenannten „Einsiedelschen Häuser“. Original-Mauerteile sind bis heute erhalten geblieben.

Ein Museum mit einem alten Holzbrunnen und anderen historischen Funden erinnert an frühere Zeiten der Stadt Dresden.

Die Namensgebung des „Sophienkellers“ steht im engen Zusammenhang mit der ehemaligen Sophienkirche, dem größten und ältesten Kirchbaus Dresdens. Der im neogotischen Stil eingerichtete Eingangsbereich wurde der „Sophienkirche“ nachempfunden.

Vor dem Eingang zum „Sophienkeller“ steht der „Cholerabrunnen“. Er ist Ausdruck des Dankes, dass die Cholera Dresden zu Beginn des 19. Jahrhunderts verschont hat.

Das große „Zeithainer Lustlager“ erinnert an ein militärisches Schauspiel, bei dem August der Starke nach Abschluß seiner Heeresreform im Jahre 1730, u.a. dem preussischen König in Zeithain bei Riesa seine sächsische Armee präsentierte. Die Ausgestaltung mit Zelten, Pavillons und Karussell weist auf das damals in Europa einzigartige Schauspiel.

Sophienkeller im Taschenbergpalais
Taschenberg 3 | 01067 Dresden

Unsere Öffnungszeiten
täglich 11:00 bis 01:00 Uhr

Yvonne Giese, Leiterin ReservierungsbüroReservierung, Fragen, Wünsche:
Yvonne Giese
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Telefon: +49 351 49 72 60

Telefax: +49 351 49 72 611
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